Montag, 9. Juni 2008
Mittwoch, 30. Januar 2008
Zeit um.
Letzte Woche war ich vollends mit meinem Fiat beschäftigt. Als ich am Montag zurück in Auckland war, war die Karre dreckig wie noch nie. 100 Kilometer Schotterpiste kurz vor der Zielgeraden (Gravel Road) hatte mein Auto mit einer beachtlichen Staubschicht überzogen. Dienstag Ölwechsel und so, dann alles schön sauber machen. Mein Fiathändler hatte mir erklärt, dass es bei potentiellen Fiatkäufern vor allem auf Sauberkeit und gutes Aussehen ankommt. Und der Fiat hat am Mittwoch geblitzt. Es wurde von allen Seiten kommentiert, dass es schon nicht mehr schön ist, wie sauber das Auto ist. Fotos machen und dann Aushänge in die Backpacker Hostels gehangen. Dann bin ich mit 4 Sale-Schildern durch die Stadt gefahren,. Verkaufsstress pur: mal hier und dort geparkt und ein Eis am Strand gegessen. Vielleicht auch mal einen Kaffee im Café und in Tankstellen mal eine Limo. Hier bekam ich auch einige Interessenten - die Aushänge waren komplett sinnlos. Am Sonnabend hatte ich das Auto immer noch nicht verkauft und alle Interessenten waren wieder abgesprungen. So musste ich am Sonntag Morgen zum Carfair Automarkt, welcher immer um 8 Uhr öffnet. Der Rest vom Bamber House ist am Sonnabend Abend tanzen gegangen. Es sah noch bis spät so aus, als ob ich vernünftigerweise zu Hause bleibe, doch schließlich: Vodka Redbull, Queen St, Downtown, Saturday Night, Ink Bar, House Music. Nach gefühlten 10 Minuten Schlaf hab ich dann schließlich das Auto so gegen 9 Uhr auf dem Automarkt gestellt. Um 11 hatte ich es ohne Gewinn verkauft - hab aber auch keine Miesen gemacht.
Diesen Montag konnte ich es dann gar nicht so richtig fassen, als ich dann am Nachmittag zum ersten Mal meinen ferrarirot funkelnden Fiat Bravo vom Parkplatz fahren sah. Er sah echt gut aus und schon war ich ihn los. Gestern hab ich mir dann einen Mietwagen genommen und bin jetzt noch mal ins Grüne gefahren und bin heute dann gleich mal hier im Baumhaus geblieben. Völliger Busch und wenn ich das jetzt richtig sehe, kann ich jetzt gleich noch mal Regen im Regenwald von der Veranda aus beobachten. Es riecht schon den ganzen Tag wie im Sommer, wenn es so 28 Grad sind und es gleich anfängt mit regnen. Für morgen hoffe ich auf Sonnenschein und Strand und wenn es heute Nacht richtig regnet, finde ich das auch echt klasse.
... den Rest erzähle ich Dir, wenn ich wieder zu Hause bin. Will jetzt nicht meine letzten Neusselandtage hier vorm Laptop hocken. So long!
Sonntag, 27. Januar 2008
Donnerstag, 24. Januar 2008
Das Hostel in Thames














Mittwoch, 23. Januar 2008
Westcoast - Eastcoast





Montag, 21. Januar 2008
Tongario Crossing
Am 6. Januar habe ich Shambhala und die Golden Bay verlassen und bin mit Micha, Michas Freundin (wie auch immer Sie hieß) und Crazy Swiss Chris zur Nordinsel aufgebrochen. Der Fiat war polnisch beladen und zum erst Mal bescherte er mir eine gewisse Unsicherheit. Wenn nämlich der Motor auf normale Fahrtemperatur erwärmt war, dann neigte der Fiat dazu, einfach nicht mehr anzuspringen. Mal gings, mal nicht und er musste angeschoben werden. Montag um 4 a.m. sind wir dann endlich in Michas WG in Wellington angekommen.
Ich hab der Stadt wiederholt nicht einmal 24 Stunden Zeit gegönnt. Wir nach dem Frühstück nur kurz ins Nationalmusem Te Papa gegangen. Nach langer Zeit easy going Golden Bay war das "größte" Museum Neuseelands für uns leider mit audiovisuellen Reizen einfach zu überladen. Ein Bild mit blauer Farbe und dieses Wellblechauto sind mir immerhin äußerst positiv in Erinnerung geblieben. Dann begann es zu regnen und Sturm gehört sowieso zu Wellington. Zack waren Chris und ich in Napier. Einmal ist mir der Fiat in Hastings mitten auf der Kreuzung abgesoffen.
Nicht nur wir haben gelacht, als Chris das Kunstwerk italienischer Ingenieurskunst vom Verkehrsknotenpunkt geschoben hatte [ich muss in dieser Zeit die Kupplung treten und jene dann beim Startversuch kommen lassen].Ashley hatte mir 2 Flaschen Wein versprochen und ich hatte auch ohne diese Ansage irgendwie Lust, noch einmal in Napier vorbei zu fahren. Das Hostel war voll gebucht und wir haben grade noch so ein stickiges Zimmer ergattert. Ashley war überfordert. Es gab keinen Parkplatz für mich, so dass ich bis 8 Uhr auf Parkplatz der Telefongesellschaft parken sollte und dann am Morgen hoffentlich einen richtigen Parkplatz finde. In dieser Nacht waren es in der Morgenkühle immer noch 22 Grad gepaart mit einer gepfefferten Luftfeuchtigkeit. Am Dienstag Morgen gegen 5 bin ich vom nachlassenden Vodka-Cola Alkoholspiegel und dem Staub in meiner Kehle erwacht.
Nachdem ich meinen Durst gelöscht hatte saß ich nun ganz allein draußen und lauschte beim Sonnenaufgang leicht verkatert den Vogelzwitschern - gar nicht so schlecht. Gegen 10 hätten wir eigentlich das Zimmer wechslen sollen, jedoch hat mir der Strand und die Atmosphäre nicht wirklich gefallen. Es begann zu regnen - genügend Gründe um weiter zu fahren und nebenbei begann für Chris der Tag des Zauderns und Haderns. Was sollte er nur tun, sollte er sich noch ein Zelt kaufen und wenn welches? Er kaufte sich schließlich ein Zelt in Taupo und am Nachmittag waren wir Turangi.
Ruhetag, irgendwann muss ja auch mal Sonntag sein! Mittwoch zu Donnerstag Nacht bin ich vielleicht gegen 0.30 ins Doppelstockbett gekrochen. 6 Personen im Zimmer, kaum Platz, doppelstöckig dunkel und warm. Ich sollte eigentlich schnell einschlafen, weil uns schon um 6 Uhr der Bus zum Tongario-Crossing abholt. Ich schloss die Augen bis zum Einsetzen des donnergrollenden Schnarchens - unglaublich. Meine Entscheidung, die Nacht besser im Wohnzimmer auf der Couch zu verbringen, lies nicht lange auf sich warten. Doch da war diese 45 jährige Hamburgerin, die völlig besoffen vor ihrem Laptop hing. Der Lüfter setzte alle 30 Sekunden ein und war weithin deutlich hörbar. Na gut. Vielleicht konnte ich Sie mit einem kurzen Smalltalk doch davon überzeugen, dass Sie ja eigentlich doch schon ganz schön müde ist. So hörte ich mir bis weit nach 3 Uhr ihre Beziehungsprobleme an und vielleicht habe ich gegen 4 endlich geschlafen. 5:25 ertönte mein Wecker, Kaffee, Müsli, Bus. 7 Uhr befand ich mich bereits auf dem Weg in Richtung Vulkan. Während ich solch einen Tag doch lieber mit entspannten Tempo angehe rannte Chris zitternd vor Kälte voran. Doch der baldige Anstieg über die Devils Steps zehrte an seiner Fitness und schon bald hatte ich ihn wieder eingeholt. Inzwischen zeigte sich uns die aktive Vulkanlandschaft unter blauem Himmel und Sonnenschein. Es wurde schön warm und die Entscheidung, den 6 uhr Bus zu nehmen war gut. Ein Blick zurück offenbarte den Touristenstrom, der sich nach uns auf dem Track durchs Land schlängelte. Die finale Besteigung des Vulkans habe ich mir aufgrund der 1,5 Stunden Schlaf gespart und schon allein die schweizer Fotokunst bedurfte viele Pausen folgender Art:





























